Events in und um Bassen

11. Bassener Nachtmarsch

Wow! Super! Total geil! Viele Teilnehmer der sage und schreibe 39 Gruppen waren begeistert, dass wir dieses Jahr eine neue Strecke geplant haben. Mit Unterstützung vieler Mitglieder der Feuerwehr Bassen, freiwilligen Helfer(Inne)n und von Hof Mattfeld konnte wieder einmal ein perfekt geplanter Nachtmarsch organisiert werden. Wir merken an der großen Resonanz der Teilnehmergruppen immer wieder, dass wir auf dem richtigen Weg sind. 20 private und 19 Feuerwehr Gruppen sorgten dieses Jahr für riesen Ansturm. Nach der Anmeldung bei Holger und einem Gruppenfoto bei Henning, wurden dann ab 19:00 Uhr im 4 Minutentakt die Gruppen auf die Reise geschickt. Auch hier sei noch einmal gesagt: „LASST BIITE DIE SCHILDER UND FRAGEN SO STEHEN WIE SIE SIND! EINIGE GRUPPEN KONNTEN FRAGEN NICHT BEANTWORTEN ODER HABEN DEN FALSCHEN WEG EINGESCHLAGEN, DA PFEILE VERDREHT WAREN – SPIELT FAIR“. Soviel dazu 🙂

Wie versprochen für euch nun wie immer die Fotos vom 11. Bassener Nachtmarsch. (Update: Am Ende nochmal eben die Platzierung eingefügt !)

Die Gruppen hatten an den einzelnen Standorten ordentlich zu kämpfen. An der ersten Station von Hajos Gruppe mußten die Teilnehmer mit verschiedenen Autoreifen wie beim Ringewerfen Punkte sammeln. Große und kleine, leichte und schwere Reifen machten es den Werfern nicht einfach, zumal jeder der Gruppe nur ein Mal werfen durfte. Viele spielten hier bei den ersten Würfen mit Risiko um die fetten 5 Punkte abzusahnen, mußten dann aber doch feststellen, dass ein paar „Mädchen-Würfe“ mit einem Punkt doch effektiver waren (Sorry Mädels, wurde da so gesagt).

Station 2, die Gruppe von Holger I. wartete auf dem Höge’schen Hof. Mit einer Art Eierlaufen mit Hindernissen mußten die Spieler mit einem Golfball auf einem Löffel durch einen Parcours laufen. Fiel der Ball herunter, ging es zurück zum Startpunkt. Abwechselnd liefen die einzelnen Spieler durch die Autoreifen in Schlangenlinien um Hütchen oder über eine Holzwippe, um innerhalb von 2 Minuten soviel Durchgänge zu schaffen wie möglich.

Station 3, ich nenne es mal Eisenrohrbahn. Ein tolles Gruppenspiel, das das Geschick der ganzen Gruppe erforderte. Ein Ball Angeber mußte verschiedene Bälle auf zwei parallel gehaltene Eisenrohre legen. Nun mußten zwei Teilnehmer die Rohre so halten, das der Ball Richtung Ziel rollt. An der Kreuzungsstelle hielten ebenfalls zwei Personen wieder Eisenrohre, auf die der Ball dann zum endgültigen Ziel rollen sollte. Eine super Idee mit wenig Aufwand und riesen Spielspaß.

Station 4 lag mitten in einem düsteren Hexenwäldchen, den schon einige Frauengruppen gefürchtet hatten. „Blinder Feuerwehrmann“ wurde auf einem mit Absperrband eingezäunten Areal gespielt. Dort waren große Pylonen verteilt, und ebenfalls ein paar kleine Hindernisse. Einer der Teilnehmer bekam verbundene Augen, ein Zweiter mußte von Außen Anweisungen geben, damit der Spieler im Feld die Pylonen findet und berührt um Punkte zu sammeln. Berührungen des Absperrbandes ergaben Fehlerpunkte.

Station 5. Ein Geschicklichkeitsspiel, eigentlich nix für Angetrunkene, aber die konnten den Drehwurm am Besten vertragen. Ein schwerer Eimer mußte über Wippe 1 transportiert werden. Um eine Pylone mehrmals rumlaufen und dann über eine noch längere Wippe samt Eimer hinüberbalancieren. Gar nicht so einfach, der ein oder andere mußte leider die Wippe vorzeitig durch leichte Schwankattacken ungewollt verlassen. Hier wurde sogar mit den Punkten gefeilscht, die hübschen Frauen klimperten das ein oder andere Mal mit den Augen um die Punkterichter abzulenken, aber die Unparteiischen blieben hart. Martins Gruppe sorgte an dieser Station für Bockwurst und Bier.

Station 6. Die Gruppe von Meik hatte ihr Spiel auf dem Zuweg zum Wasserwerk Wittkoppenberg aufgebaut. Ein einfaches Spiel wie es schien, doch es kam oft zur Verstopfung, die mit viel Schütteln und Drücken gelöst werden mußte. Einen kleinen Golfball in einen 20m langen B-Schlauch stecken und mal eben dort Durchdrücken, Schütteln oder auch Quetschen. Ein Spiel auf Zeit, das den Teilnehmern viel Spaß bereitete und wieder eine gute Prüfung für die Teamfähigkeit der Spieler darstellte. Eine Pulle Schnaps war hier ein Bestechungsmittel um noch einen Gnadenpunkt zu erlangen, aber nach Verkostung der „Kurzen“ wurde dann doch der wahre Punktestand niedergeschrieben. Die Richter der Feuerwehr Bassen waren so gut wie unbestechlich.

Station 7. Die letzte Station von Opa Hermann auf der ca. 5 km langen Strecke des Nachtmarsches bereitete 2 Spiele vor. Einmal ein heißer Draht aus Kupferrohren, der mit einer Autobatterie und einem alten Rücklicht gekoppelt war. Schwierige Teilstücke mit angelöteten Dornen und engen Kurven ließen so manches Mal das Rücklicht aufblitzen, was dann für Punktabzug sorgte. Das zweite Spiel mußte mit 5 Spielern gespielt werden. Vier Spieler mußten einen an vier Seilen befestigten Maurerkübel in der Luft halten, wobei der fünfte Spieler zwei Mal je fünf Bälle in den Kübel werfen sollte. Toll, wenn die blöden Bälle zwar im Eimer landen, aber wieder herausspringen. Eine Frauengruppe konnte mit 9 Treffern glänzen und bewies auch am heißen Draht ein gutes Geschick.

Nachdem alle Gruppen dann um etwa 1:20 Uhr wieder in der Scheune vom Hof Mattfeld angelangt waren, begann sofort die Auswertung der Punkte. Holger und Henning hatten alles gut vorbereitet und brauchten nur noch die erlangten Werte in eine Tabelle eintragen, die automatisch den Sieger ermittelte. Henning der Druckmeister hatte in der Zeit in der die Gruppen unterwegs waren die Urkunden vorbereitet, sodass Holger dann am Ende nur noch Punkte und den erreichten Platz eintragen mußte. Wie immer wurden die Feuerwehrgruppen und die privaten Teilnehmer getrennt, somit gab es zwei Siegerehrungen an diesem Abend.

Wie ihr sicherlich gemerkt habt, ist das Konzert der Bassener Rockband „Die Patzer“ abgesagt worden, da krankheitsbedingt nicht alle Bandmitglieder in einwandfreier geistiger und körperlicher Verfassung waren. Die Karten verlieren natürlich ihre Gültigkeit und müssen beim nächten Konzert wieder für überteuerte Preise gekauft werden – Spaß beiseite „Die Patzer“ sind selbst sehr enttäuscht und hoffen euch bei der nächsten Gelegenheit wieder mit fantastischen Rockklängen verwöhnen zu dürfen.

Vielen Dank an alle, die diesen tollen Nachtmarsch möglich gemacht haben! Sascha

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